CONTROL 2009: Besucher denken bereits an Aufschwung
„Investitionen werden zwar häufig verschoben, aber insbesondere die Qualitätssicherung wird unverzichtbar sein, wenn es darum geht, nach der Krise wettbewerbsfähig zu sein – und zu bleiben“. So resumiert die Zeitschrift „Quality Engineering“ in ihrer offiziellen Messezeitung „CONTROL Express“ vom 6. Mai 2009. Nachfolgend ein Auszug des Berichts.
Verhalten optimistisch – so lässt sich wohl am ehesten die Stimmung zum Auftakt der 23. CONTROL beschreiben. Einerseits hat die Finanz- und in ihrem Gefolge die Wirtschaftskrise unverkennbar ihre Spuren hinterlassen [...]. Andererseits sind die Besucher aber gedanklich bereits im Aufschwung angekommen. Sie wollen wissen, wie sie ihr Unternehmen wettbewerbsfähiger machen können. Und bei exakt 900 Ausstellern finden sich zahlreiche Angebote, mit denen etwa Messungen schneller und damit effektiver werden.
Weichen auf Neuanfang stellen
Den ausstellenden Unternehmen – insbesondere dem Mittelstand – bleibe es auch überlassen, die Weichen für einen Neuanfang zu stellen, betonte Veranstalter Paul E. Schall anlässlich der Eröffnungs-Pressekonferenz, da die Finanzwirtschaft dazu offensichtlich nicht in der Lage sei. Dr. Manfred Jahn von der Akademie für Qualitätsmanagement betonte ergänzend die Chance, insbesondere jetzt die Weiterbildung voranzutreiben. Wer das erst im Aufwärtstrend mache, komme schon zu spät. Für die Messe als auch ihr Thema gilt damit: Qualität kommt vor Quantität. Ausschlaggebend wird am Ende für Besucher wie Aussteller die Fachkompetenz ihres Gegenübers sein. Und die Erkenntnis, dass Qualitätsmängel der Produkte zu Umsatzeinbußen führen, setzt sich ebenfalls durch. Nicht zuletzt wird das „Made in Germany“ einer Erhebung der Deutschen Gesellschaft für Qualität (DGQ) zufolge wieder zum positiv besetzten Gütesiegel. Übrigens: Selbst die besonders stark in Mitleidenschaft gezogene Automobilindustrie benötigt weiterhin das Equipment zur Qualitätssicherung – unabhängig von der tatsächlich produzierten Stückzahl.
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