Hightech-Materialien und moderne Leichtbaustrukturen sind häufig die treibende Kraft für industrielle Produktentwicklungen und damit wegbereitend für vielfältige Innovationen. Ihre Verwendung eröffnet maximale Designfreiheit, anforderungsoptimierten Materialeinsatz und oft den entscheidenden Gewichtsvorteil. Die Entwicklung und Erprobung maßgeschneiderter Werkstoffkonzepte steht daher im Fokus vieler Anwenderbranchen, ebenso wie deren serientaugliche Umsetzung mit gleich bleibender Qualität in automatisierten Prozessen. Hierbei nehmen industrielle Bildverarbeitung und optische Mess- und Prüftechnik eine Schlüsselrolle ein.
Die Entwicklungen und Systeme der Fraunhofer Vision-Institute liefern hier auf mehrfache Weise einen Beitrag:
- Bildverarbeitung und optische Mess- und Prüftechnik unterstützen die Entwicklung und Erprobung neuer Materialien und dienen der Absicherung von Fertigungsprozessen. Besondere Anwendungspotenziale bieten dabei der strukturelle Leichtbau, Verbundwerkstoffe und innovative Fügeverfahren.
- Der fertigungsnahe Einsatz der Technologien erlaubt Qualitätsabweichungen bereits bei ihrer Entstehung zu erkennen und so auf Veränderungen im Prozessablauf rechtzeitig zu reagieren.
- Für eine automatische Kontrolle, die zunehmend auf industrieller Bildverarbeitung basiert, sprechen neben wirtschaftlichen Überlegungen insbesondere die gewonnene Objektivität sowie die hohe Reproduzierbarkeit und Verfügbarkeit im Vergleich zur manuellen Prüfung.
Am Fraunhofer Vision-Stand bei der Control 2012 werden die Kompetenzen der Fraunhofer Vision-Institute im Hinblick auf das Thema »Qualitätssicherung von Hightech-Materialien und Leichtbaustrukturen« beispielhaft für einige Anwendungsfelder demonstriert.
Mehr unter: http://www.vision.fraunhofer.de/de/events/174.html
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Vortrag zum Thema: Live-Messungen mit Röntgen zur Materialcharakterisierung
Dreimal täglich finden Live-Messungen moderner Materialien statt. Die Proben werden mit dem Röntgen-Computertomographie-Gerät CTportable vor Ort aufgenommen; im Anschluss erfolgt die Auswertung und Analyse der Volumenbilder mit der Analyse-Software MAVI. Die Geometrie der Mikrostruktur kann so nicht nur visualisiert sondern auch quantitativ charakterisiert werden. Es können auch eigene Proben zur Untersuchung mitgebracht werden (max. Volumen: 40 x 40 x 40 mm).
Täglich jeweils
- 10:00
- 12:00
- 14:00
Fraunhofer-Allianz Vision
Halle 1, Stand 1502
Mehr unter: http://www.vision.fraunhofer.de/de/projekte/726.html